Funktion
Jeder Agent bekommt genau die Dokumente, die er braucht. Interne Richtlinien für den HR-Assistenten. Produktdoku für den Support-Texter. Onboarding-Material für den Kunden-Lotsen.
Die Idee liegt nahe: ein Chatfenster für alle, das Fragen zum vorhandenen Firmenwissen nützlich beantwortet. Geteilte Ablagen, alte Gespräche, Investoren-Kontext, CRM-Notizen, Richtlinien.
Sobald das real wird, dreht sich das Problem. Interne Nutzer sollen das eine sehen, externe Partner das andere. Manche dürfen wissen, dass eine Datei existiert, ohne sie zu lesen. „Bitte keine vertraulichen Daten verraten“ im Prompt ist keine Grenze. Liegt die Datei offen, gelangt sie irgendwann nach draußen.
Pinchys Wissensdatenbank setzt die Grenze, bevor das Modell improvisiert. Sie binden Ihre Dokumentordner einmal ein und geben dann einzelne Ordner für einzelne Agenten frei. Ein Agent durchsucht nur seine freigegebenen Ordner. Was er nie bekommen hat, kann er auch nicht ausplaudern. Ein Agent, ein Bereich, eine Aufgabe.
Fertige Vorlagen
Dieselben Anwendungsfälle rund um Dokumente kommen in fast jedem Kundengespräch auf. Pinchy liefert sie als fertige Agenten-Vorlagen. Sie installieren eine, richten sie auf die passenden Dokumente und geben sie den richtigen Leuten frei. Alle sechs sehen nur die Ordner, die Sie ihnen freigegeben haben. Einer durchsucht den Index und nennt die Seite, die anderen fünf lesen ganze Dokumente.
Der Allzweck-Agent für Dokumente. Geben Sie ihm Richtlinien, Anleitungen und interne Wikis frei. Er durchsucht sie, nennt die Seite, aus der er zitiert, und sagt klar, wenn die Antwort dort nicht steht.
Prüft Verträge und juristische Dokumente, hebt Kernklauseln heraus (Kündigung, Haftung, Freistellung, Zahlung, Verlängerung), markiert ungewöhnliche Formulierungen und vergleicht Bedingungen über mehrere Verträge.
Prüft Bewerbungen anhand eines Stellenprofils, reiht Kandidaten nach Eignung und fasst Qualifikationen zusammen. Nennt zu jedem Lebenslauf die genaue Stelle, auf die er sich stützt.
Stellt Lieferantenangebote nebeneinander. Misst sie an Ihren Anforderungen, zeigt die Unterschiede und zitiert die jeweilige Formulierung aus jedem Angebot.
Prüft Dokumente gegen Vorschriften oder interne Richtlinien. Markiert Lücken, verfolgt, welche Anforderungen erfüllt sind, und zitiert die Klausel, die den Ausschlag gab.
Führt neue Teammitglieder durch interne Dokumente, Abläufe und Verfahren. Installieren Sie ihn je Zielgruppe einmal, dann sieht jede Gruppe nur ihr Material.
Vorlagen sind ein Ausgangspunkt: Ton, Anweisungen, Geltungsbereich. Klonen Sie eine, geben Sie ihr andere Ordner frei, übergeben Sie sie einer anderen Gruppe. So entsteht ein zweiter Agent, ohne dass Sie etwas neu bauen.
Die Grenze für Dokumente verläuft über den Agenten. Sie binden Ihre Ordner einmal als Datenverzeichnisse ein und geben dann bestimmte Ordner für bestimmte Agenten frei. Diese Freigabe ist die ganze Reichweite des Agenten. Sie gilt für die Suche im Index ebenso wie für das direkte Lesen einer Datei. Außerhalb kommt er auf keinem der beiden Wege an etwas heran. Wer mit welchem Agenten sprechen darf, regelt danach das gewohnte Berechtigungsmodell für Nutzer und Gruppen.
Ein Agent erreicht nur die Ordner, die Sie ihm freigegeben haben. Der HR-Assistent und der Support-Texter teilen sich keine Ablage, weil sie nie dieselbe bekommen haben.
Zwei Zielgruppen, zwei Agenten, zwei Ordner-Freigaben. Gruppen entscheiden, wer welchen Agenten überhaupt sieht. So bekommen interne und externe Nutzer verschiedene Antworten aus demselben Dokumentenbestand.
Greift ein Agent auf ein Dokument zu, steht die Quelle in der Antwort. Kein „das Modell hat es gesagt“, sondern „Seite 3 des Onboarding-Leitfadens sagt es“.
Ersetzen Sie ein Dokument im Ordner und starten Sie die Indizierung neu. Danach antwortet jeder Agent mit dieser Freigabe aus der neuen Fassung. Eine überarbeitete Richtlinie verlangt keinen Eingriff in die Agenten-Konfiguration.
Abruf
Holt ein Agent die falschen drei Seiten, schreibt er eine überzeugend klingende, sauber belegte, falsche Antwort. Diese vier Entscheidungen stecken hinter dem, was zurückkommt.
Jede Frage läuft als Vektorsuche und als Volltextsuche über dieselben Passagen, danach führt Pinchy beide Ranglisten zusammen. Die Bedeutungssuche allein übersieht eine exakte Teilenummer, die Stichwortsuche allein die anders formulierte Frage. Eine Passage zählt auch dann, wenn nur eine der beiden Suchen sie gefunden hat.
Antworten tragen nummerierte Belege und enden mit Dokumentpfad und Seite zu jedem davon. Kein „laut Ihren Unterlagen“, sondern der Pfad, den Sie öffnen, und die Seite, die Sie nachschlagen können. Steht die Antwort nicht in den Passagen, soll der Agent das sagen, statt die Lücke zu füllen.
Ordner mit Namen wie OLD, Archive oder Archiv werden indiziert, aber aus der normalen Suche herausgehalten. Der Anlass war ein echter Fall: Ein archiviertes Qualitätshandbuch beantwortete eine Zertifizierungsfrage mit Zertifikaten, die 2013 abgelaufen waren. Jahresordner wie 2013/ gelten nie als Archiv, sie sind meist gelebte Struktur.
Höchstens drei Passagen je Dokument kommen in die Trefferliste. Ohne diese Grenze belegte ein einziges Sammeldokument mit 549 Abschnitten jeden Platz und verdrängte das saubere achtseitige Datenblatt vollständig. Erst gemessen, dann behoben. Ein einzelnes Dokument verdrängt die anderen jetzt nicht mehr.
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FAQ
Sie binden Ihre Dokumentordner als Datenverzeichnisse in Pinchy ein, geben bestimmte Ordner für bestimmte Agenten frei und starten die Indizierung. Pinchy zerlegt die Dokumente in Passagen, bettet sie ein und legt sie in seiner eigenen PostgreSQL-Datenbank ab. Sucht ein Agent, bekommt er nummerierte Passagen zurück und zitiert sie mit Dokumentpfad und Seitenzahl. Einen Upload-Schritt gibt es nicht: Die Dateien bleiben in den Ordnern, in denen Sie sie ohnehin führen.
Der Index der Wissensdatenbank liest PDFs mit Textebene. Diese enge Auswahl ist für die erste Fassung Absicht: Ein PDF hat stabile Seiten, deshalb kann eine Quellenangabe auf Seite 4 zeigen, und Sie können dort nachschlagen. Gescannte Seiten indiziert Pinchy nicht. Der Bericht der Neuindizierung weist sie als nicht durchsuchbar aus. Die anderen fünf Vorlagen gehen nicht über den Index. Sie lesen ganze Dateien aus denselben freigegebenen Ordnern, und dieser Weg liest auch Scans: Pinchy wandelt die Seite in ein Bild und legt es dem Modell des Agenten vor. Word-Dateien, Bilder und reiner Text laufen genauso. Tabellen sind auf beiden Wegen die Lücke: Exportieren Sie eine .xlsx als PDF oder CSV, bevor ein Agent sie braucht.
Ja, genau darum geht es. Ein Support-Agent bekommt vielleicht den Ordner mit der Produktdoku frei, aber nicht die Finanzen. Ein interner Frage-Agent bekommt HR-Richtlinien, aber keine Kundenverträge. Die Freigabe gilt für die Werkzeuge selbst. In einem Ordner, den er nicht bekommen hat, kann ein Agent also weder suchen noch eine Datei öffnen, egal wie die Frage formuliert ist.
Nein. Pinchy ist selbst-gehostet. Ihre Dokumente bleiben in Ihren Ordnern, die Passagen und ihre Vektoren liegen in Ihrer PostgreSQL-Datenbank. Das Einbetten läuft über einen Ollama-Endpunkt in Ihrem eigenen Netzwerk. Den braucht der Index auch dann, wenn das Chat-Modell des Agenten in der Cloud läuft. So erreichen weder Passagen noch Vektoren eine fremde API oder einen externen Vektorspeicher. Nutzt auch das Chat-Modell dasselbe lokale Ollama, bleiben Fragen und Antworten ebenfalls im Netzwerk.
Betreiben Sie Pinchy in wenigen Minuten selbst, oder vereinbaren Sie ein Gespräch. Sie haben die Wahl.
Oder schreiben Sie uns: info@heypinchy.com